Beratung im Zwangskontext: Möglichkeiten und Grenzen

Dieses Seminar hilft Beraterinnen und Berater besser zu tun, was sie tun müssen und deutlicher zu erkennen, was sie nicht tun sollten.

Beratung im Zwangskontext ist keine leichte Aufgabe. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Rahmen für eine Beratung im engeren Sinne nicht gegeben ist, weil die Dienstleistung nicht erbeten, sondern angeboten oder sogar verordnet ist.

Das hat zur Folge, dass Beraterinnen und Berater häufig auf Widerstände, mangelnde Kooperationsbereitschaft und fehlende Offenheit auf Kundenseite stoßen.

Dieses Training hilft Beraterinnen und Beratern im Zwangskontext, besser zu tun, was sie tun müssen. Und dabei deutlicher zu erkennen, was sie nicht tun können bzw. sollten.

ratlose Frau
Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen. Aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.
Joseph Joubert (1754-1824)

Seminarkonzept

Beratung im Zwangskontext kann erfolgreich sein, wenn nicht nur an Problemen gearbeitet wird, sondern auch Interaktions- und Denkmuster, Wahrnehmungsweisen und Wertvorstellungen des Gegenübers Thema sind. In der Beratung geht es darum, den Blick abzuwenden von den Defiziten hin zu den Ressourcen und Potenzialen, die zur Lösung der aktuellen Problemsituation beitragen können.

Um diese Dimension professionell auszugestalten, ist das Bewusstsein als BeraterIn um die eigene Haltung, die eigenen Glaubenssätze, Werte und Weltbilder unabdingbare Voraussetzung. Die Auseinandersetzung über diese Themen führt die Teilnehmenden zu höherer Motivation und mehr Rollenklarheit.

Inhalte und Themen

  • Erwartungen, Vorgaben und Rollen
  • Spannungsfelder und Widersprüche
  • Arbeitsorganisatorische Anpassungen
  • Konstruktive Kommunikation
  • Umgang mit Ängsten und Befürchtungen

Ziele und Nutzen

  • Rollenklarheit und Rollensicherheit
  • Zufriedenheit mit dem Beratungsergebnis
  • bewusster Umgang mit Möglichkeiten und Grenzen

Methoden

  • Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit
  • Praxisbeispiele, Übungen
  • Diskussionen, Selbstreflexion
  • Analysen mit Arbeitsblättern
  • Unterlagen, Handout

Format

  • Art: Inhouse, Training oder optional als Seminar
  • Training: 2 Tage im Block + 1 Reflexionstag, ca. 6 Wochen später, inkl. Übungseinheiten
  • Seminar: 1 Tag ohne Reflexion und Übungseinheiten
  • Anzahl: 12 Personen (optimal)

Zielgruppe

  • Mitarbeitende, die im Zwangskontext beraten, z.B. im Bereichen der sozialen Arbeit, Jobcenter, Jugendämter, Sozialpädagogischen Familienhilfe etc.
Weitere Informationen

Zur Planung Ihrer Inhouse-Veranstaltung lassen wir Ihnen gerne die vollständige Ausschreibung zur Veranstaltung "Beratung im Zwangskontext: Möglichkeiten und Grenzen" zukommen.

 

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