Unser Ziel

Unser Ziel besteht darin, die Zusammenarbeit in Teams und Abteilungen als auch die Kooperation in der Organisation als ganzes konstruktiver zu gestalten.

Dieses Ziel wird umso eher erreicht, desto besser es gelingt, störende Einflüsse zu beseitigen und Konflikte – sowohl zwischenmenschliche als auch strukturell bedingte – produktiv zu nutzen.

In unseren Seminaren, Trainings, Coachings und Beratungen schaffen wir dazu die Voraussetzungen auf individueller und struktureller Ebene. Im Ergebnis steht ein konstruktiver Umgang und ein Maximum an Kooperation, Wertschätzung und Effektivität.

Was macht konstruktive Zusammenarbeit aus?

Oft haben Teams, Abteilungen, Chefs und MitarbeiterInnen keine Vorstellung (mehr) davon, wie ein konstruktiver Umgang aussieht und was eine konstruktive Zusammenarbeit eigentlich ausmacht. Deshalb nochmal zur Erinnerung:

Alle arbeiten auf ein gemeinsames Ziel hin

Alle arbeiten spürbar auf ein gemeinsames Ziel hin, jede/r tut auf seinem Platz das sachlich Notwendige und die KollegInnen unterstützen sich gegenseitig nach Kräften.

Es wird konstruktiv gestritten

Hierarchie- und funktionsübergreifend wird heftig, aber sachbezogen um die beste Lösung gestritten – und man kann sich darauf verlassen, dass sie anschließend mit vereinten Kräften in die Tat umgesetzt wird.

Erwartungen sind klar

Jede/r MitarbeiterIn weiß, was Vorgesetzte, KollegInnen und interne Kunden erwarten, und jede/r hat ein klares Bild, wo er/sie in Bezug auf diese Erwartungen steht.

Alle unterstützen sich gegenseitig

Spontane Hilfsbereitschaft über Ressort- und Abteilungsgrenzen hinweg ist die Regel und nicht die Ausnahme.

 

Fazit: Konstruktiv miteinander zu arbeiten, spart Zeit, Geld und Nerven und macht Spaß.

Unser Ansatz: Konflikte produktiv nutzen

Dort, wo Menschen zusammenarbeiten, kommt es zu Konflikten, denn Leistungen in Organisationen werden arbeitsteilig erbracht. Das führt zu gegenseitigen Abhängigkeiten und somit zwangsläufig zu Konflikten. Konflikte sind also strukturell bedingt und liegen sozusagen in der Natur der Sache.

Das Paradebeispiel ist der strukturell bedingte Zielkonflikt zwischen Verkauf und Produktion.

Die Qualität von Zusammenarbeit bemisst sich daran, wie mit unterschiedlichen Sichtweisen, kontroversen Meinungen und ungelösten Konflikten umgegangen wird. Erst in schwierigen Situationen wird deutlich, inwieweit es sich tatsächlich um konstruktive Zusammenarbeit handelt.

Konflikte sind normal.

Menschen sind unterschiedlich; sie haben verschiedene Ansichten, Absichten, Ziele und Bedürfnisse. Das Aufeinandertreffen der Unterschiedlichkeit ist insofern nichts ungewöhnliches.

In dieser Hinsicht sind Konflikte etwas völlig Normales im Zusammenleben und Zusammenarbeiten von Menschen.

Konflikte sind Signale.

Konflikte sind wichtige Signale dafür, dass etwas nicht (mehr) stimmt und verändert werden muss.

Je länger die Signale nicht beachtet werden, je länger die Konflikte unbearbeitet bleiben, um so vielschichtiger werden sie. Damit werden schnelle und befriedigende Lösungen immer unwahrscheinlicher.

Konflikte bieten Chancen.

Hinter jedem Konflikt steht eine Sache, ein Problem, das es wert ist, gelöst zu werden. Wer gelernt hat, konstruktiv mit Konflikten umzugehen, erkennt die Chancen und nutzt das Potenzial, das in Konflikten steckt.

Der konstruktive Umgang

Konflikte werden häufig als Störungen der betrieblichen Abläufe erlebt. Dabei sind nicht die Konflikte selbst das Problem, sondern die Art und Weise, wie sie ausgetragen werden.

Ein konstruktiver Umgang mit Konflikten bedeutet, eine Lösung für ein Problem zu suchen, ohne den anderen als Person anzugreifen. Dazu ist eine konstruktive Grundhaltung notwendig, die unterschiedliche Sichtweisen zulässt, die Vielfalt von Meinungen anerkennt und unerwartete Verhaltensweisen akzeptiert. Die konstruktive Grundhaltung gewährleistet zudem, dass Methoden und Werkzeuge korrekt angewendet werden, um Konflikte produktiv nutzen zu können.

Der konstruktive Umgang mit Konflikten ist also nicht nur eine Frage der Einstellung, sondern im wesentlichen eine Frage der Haltung.

Illustration: Konstruktiver Umgang mit Konflikten und Problemen

Gute Lösungen liegen immer in der Analyse.

Hinter innerbetrieblichen Störungen in der Zusammenarbeit stehen (fast) immer ungelöste Konflikte auf der Arbeitsebene. Konflikte als produktive Quelle zu erschließen, heißt ihre Hintergründe zu analysieren und ihre Ursachen vollständig zu erfassen, um anschließend Lösungen abzuleiten, die diesen Namen auch verdienen.

Illustration: Eisbergmodell des Konflikts