Gemeinsame Sache machen

Azubis

Am feinsten lügt das Plausible.
Emil Gött (1864-1908)

Ein Seminar für Ausbilder/innen und Auszubildende

Art: Seminar, Workshop, Inhouse
Dauer: 3 Tage inkl. Follow-Up-Tag
Anzahl: max. 12 Personen
Zielgruppe: Auszubildende, Ausbilder/innen, Ausbildungsbeauftragte, Ausbildungsleiter/innen

Seminarbeschreibung

Eine Berufsausbildung, die Freude macht, und ein erfolgreicher Berufsabschluss liegen im Interesse der Auszubildenden, der Ausbilder/innen und der Ausbildungsleitung. Das gelingt, wenn sich alle Beteiligten gemeinsam verantwortlich fühlen und an einem Strang ziehen. Ist dieses Bewusstsein wenig ausgeprägt, lässt es sich nicht durch Appelle oder Drohungen herbeiführen.

Gemeinsames Verantwortungsbewusstsein entsteht in einem sozialen Prozess, der durch konstruktiven Umgang gekennzeichnet ist und an dessen Ende ein vertrauensvolles Miteinander steht. Dazu gehört, dass alle wissen, worum es geht und dass sich jede/r in seiner Persönlichkeit geachtet und in seiner Unterschiedlichkeit respektiert fühlt. Unter diesen Bedingungen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass alle Beteiligten "gemeinsame Sache machen".

Das Seminar stößt den oben beschriebenen Prozess an. Auszubildende und Ausbilder/innen entwickeln gemeinsam Strategien zu einem vertrauensvollen Miteinander. Sie lernen, Probleme aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und sie als Chance zur Weiterentwicklung zu nutzen.

Erwartungen, Ängste und Befürchtungen werden offen angesprochen. Die Beteiligten erfahren Neues übereinander, lernen sich besser kennen und begegnen sich auf Augenhöhe. Sie setzen sich mit konkreten Fällen aus der Ausbildungspraxis in Betrieb und Berufsschule auseinander und finden gemeinsam gute Lösungen.

Ziele und Nutzen

  • konstruktiven Umgang miteinander erleben
  • gegenseitige Ängste und Vorbehalte abbauen
  • neue Ideen im Umgang mit Problemen entwickeln

Inhalte und Themen

  • Wie können wir unser Wir-Gefühl stärken?
  • Was bedeutet für uns Respekt und Verantwortung?
  • Welche Probleme gibt es? Was könnte besser laufen?
  • Wie kommen wir zu besseren Lösungen?
  • Was müssen wir zukünftig anders machen?

Methoden

    Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit, Praxisbeispiele, Übungen, Diskussionen, Selbstreflexion, Analysen mit Arbeitsblättern, Unterlagen, Handout